Unterhaltsarbeiten zum Erhalt der Artenvielfalt

Die Schilfgürtel, Flachmoore und Riedwiesen rund um den Greifensee beherbergen hochangepasste Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren mit einer grossen Zahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Um diese Vielfalt zu erhalten, werden Naturschutzflächen regelmässig gepflegt. Ohne die Bewirtschaftung würden die Riedflächen innerhalb weniger Jahre verbuschen und verwalden, die wechselfeuchten Gewässerflächen würden ohne regelmässige Pflege verlanden. Damit würde eine Vielzahl von seltenen und geschützten Pflanzen- und Tierarten verdrängt.

Aktuell werden folgende Unterhaltsarbeiten in den Schutzgebieten rund um den Greifensee ausgeführt:

> 28. bis 31. Juli: Holzschlag aus Sicherheitsgründen am Seeufer in Niederuster

Entlang des Seeufers in Niederuster findet im Zeitraum vom 28. bis am 31. Juli eine Pflegemassnahme im Baumbestand statt. Dabei werden mehrheitlich Eschen gefällt, die vom Eschentriebsterben befallen sind und ein Risiko für Spaziergängerinnen und Passanten darstellen, gleichzeitig wird der Bestand langfristig gepflegt. Während der Holzarbeiten kann es zu kurzfristigen Wegsperrungen kommen – wir danken für dein Verständnis. Ein Teil der gefällten Bäume wird verwendet, um den Ustermer Aabach-Kanal und das Aabachdelta für Vögel und Fische aufzuwerten und eine natürliche Abgrenzung zur anschliessenden Erholungszone zu bilden. Mehr Informationen findest du in unserem Blog zum Sicherheitsholzschlag.

 

> August bis Oktober 2025: Moorregeneration Weidriet

Das Weidriet am nördlichen Ende des Greifensee Schutzgebiets ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung, jedoch seit den 1960 Jahren durch eine künstliche Auffüllung beeinträchtigt. Ab dem 4. August bis im Oktober 2025 stellt die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich mit verschiedenen Baumassnahmen wieder ein Flachmoor mit artenreicher Riedvegetation und Kleingewässern für Amphibien und Libellen her.  

Aus Sicherheitsgründen bleiben die rot markierten Abschnitte des Glattwegs während der Bauphase gesperrt (siehe Karte unten). An Wochenenden ist die Sperrung jeweils aufgehoben. Mehr Informationen in unserem entsprechenden Blogartikel und im Flyer der Fachstelle Naturschutz.