Fenster zur Steinzeit: Über die Veränderungen der Landschaft, Feuer und Nahrungsbeschaffung

Schon bei unseren Vorfahren war der Greifensee ein beliebtes Gebiet. Am Sonntag nahmen die Ranger Tobias Klein und Jakob Eggenberger dreizehn Personen mit auf eine Reise in die Steinzeit. Und wie man auf den Bildern sieht, kam an diesem Nachmittag auch der Spass nicht zu kurz!

Der Ausflug in die Vergangenheit startete in Stocklen (Fällanden) - am ehemaligen Ufer des Greifensees, wo unsere Vorfahren bereits vor 8000 Jahren lagerten. Dies belegen archäologischen Funde, die während den Renaturierungsarbeiten in Stocklen entdeckt und teilweise freigelegt wurden. 

Von ihrem Lagerplatz aus durchstreiften die Wildbeuter die Wälder, jagten, sammelten und fischten am See. Feuer war besonders wichtig. Es bot nicht nur Schutz und Wärme, sondern war nützlich für die Nahrungsaufbereitung und Werkzeugherstellung.

Eingeleitet wurde der Workshop mit Erläuterungen zum aktuellen Renaturierungsprojekt in Stocklen. Danach folgte eine Zeitreise durch die Erdgeschichte und die Steinzeit, mit spannenden Einblicken in die Landschaftsentwicklung am Greifensee.

Im praktischen Teil konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Feuermachen üben. Die Fähigkeit, durch Funkenschlag und leicht brennbaren Materialien selbst Feuer zu entfachen, müsste allerdings bei einigen noch etwas perfektioniert werden, damit sie als Steinzeitmenschen überleben könnten.

Doch bevor etwas über dem Feuer bruzzeln kann, muss Nahrung beschafft werden. Mit von Tobias Klein und Jakob Eggenberger nachgebauten Speerschleudern konnte diese Jagdtechnik erprobt werden.

Artikel Zürcher Oberländer

Bilder von Christian Merz, ZO/AvU

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